VDMA 24176 Inspektion von technischen Anlagen und Ausrüstungen in Gebäuden

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Die Inspektion gebäudetechnischer Anlagen dient primär der Aufnahme des Istzustandes und ermöglicht den Vergleich mit dem Sollzustand. Schwachstellen lassen sich erkennen.

Das in der Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG) im VDMA erarbeitete Einheitsblatt VDMA 24176 "Inspektion von technischen Anlagen und Ausrüstungen in Gebäuden" richtet sich insbesondere an Betreiber von technischen Anlagen und Ausrüstungen in Gebäuden sowie an Fachunternehmen der Instandhaltung und des Anlagenbaus.


Es definiert den qualitativen Leistungscharakter der Inspektion. Zweck dieses Einheitsblattes ist es, die wesentlichen Merkmale der Inspektion als eine überwiegend ingenieurmäßige Leistung zu beschreiben. Die Inspektion nach VDMA 24176 umfasst nicht die regelmäßige hygienische Überprüfung und Bewertung nach VDI 6022. Entsprechende Leistungen sind separat zu vereinbaren und zu vergüten.


Hinsichtlich der Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Betriebes sowie der Wirtschaftlichkeit und Werterhaltung von gebäudetechnischen Anlagen kommt der Inspektion im Rahmen der geplanten Instandhaltung eine ganz besondere Bedeutung zu. Diese ist gekennzeichnet durch das frühzeitige und systematische Anwenden geeigneter Maßnahmen, z. B. zur Abwendung von Schäden.
Darüber hinaus ist die Inspektion ein wesentliches Instrument, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Als Schwachstellen werden Schadensstellen bzw. schadensverdächtige Stellen an Anlagen bezeichnet, die mit technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren Mitteln zu vermeiden bzw. zu beseitigen sind.
Die Inspektion liefert Unterlagen und Empfehlungen zur Änderung und Optimierung der Anlage. Die durch Inspektion ermittelten Kennwerte geben Hinweise, inwieweit eine geänderte Betriebsweise das Anlagenverhalten verändert. Dieses kann positive betriebswirtschaftliche Konsequenzen haben.

Bezugsquellen:
•    Papier- und pdf-Fassungen - Beuth-Verlag, Berlin, Internet: www.beuth.de