Umsatzrückgang in der Allgemeinen Lufttechnik hält sich in Grenzen

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Blitzumfrage: Umsatzminus von 7 Prozent für 2020 erwartet. Prognose: Leichter Zuwachs von 2 Prozent im kommenden Jahr.

Laut der aktuellen Herbstumfrage unter den Mitgliedsunternehmen rechnet der Fachverband Allgemeine Lufttechnik im Gesamtjahr 2020 mit einem Umsatzminus von 7 Prozent für die Branche. Für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau rechnet der VDMA im laufenden Jahr mit einem Rückgang der Produktion um 14 Prozent.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ging die Produktion in der Allgemeinen Lufttechnik im ersten Quartal des Jahres um 4 Prozent und im zweiten Quartal um 14 Prozent zurück (nominal, ohne Luft- und Gasverflüssigung). Das entspricht einem Gesamtrückgang von 9 Prozent im ersten Halbjahr 2020.

Der Auftragseingang in der Allgemeine Lufttechnik sank im Zeitraum Januar bis September 2020 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ebenfalls um 9 Prozent. Dabei betrug der Rückgang des Auslandsgeschäfts 13 Prozent. Das Inlandsgeschäft verlor gegenüber dem Vorjahresniveau um nur 3 Prozent. 

Für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau prognostiziert der VDMA für 2021 ein Produktionsplus von 4 Prozent. Aktuell wird für die Allgemeine Lufttechnik ein leichter Zuwachs von 2 Prozent für das Jahr 2021 erwartet.

Teilweise können sich Auftragsrückgänge bei langlaufenden Projekten, wie beispielsweise im Anlagenbau, auch erst in ein bis zwei Jahren im Umsatz auswirken. Insgesamt stellt sich die Situation im Segment der Gebäudetechnik als robust dar. Dagegen ist die Entwicklung in der Industrie wesentlich schwächer. Dies betrifft vorrangig die Industriesegmente Automobil- und Stahlindustrie. Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage aus der Nahrungsmittel-, Pharma- und Holzindustrie (Möbel) in Summe nur leicht rückläufig.

 

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